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Newsletter No. 9 | Juni 2011

Herzlich willkommen beim Newsletter von sprechfreude.de!

 
Liebe Leserin, lieber Leser,

endlich Sommer! Augenblick, eigentlich sind wir – zumindest kalendarisch – noch im Spätfrühling. Gefühlt hat uns der Sommer aber seit einiger Zeit schon voll im Griff. Das ist einerseits natürlich wundervoll mit all dem Grün, den langen Abenden und den ersehnten warmen Temperaturen. Andererseits bedeutet dieser verfrühte, bisher zu trockene Sommer für die Stimme Stress pur. Für die Stimme genauso unbekömmlich wie winterliche Heizungsluft sind Klimaanlagen im Sommer, ob im Büro oder im Auto. Wer unsere Trainings besucht oder regelmäßig unseren Newsletter liest, weiß sich zu helfen: viel Wasser trinken, häufig lüften und die Raumluft feucht halten, regelmäßig an der frischen Luft bewegen. Bei dieser Gelegenheit erinnern wir Sie gern an den Trinkmelder, den sie bei sprechfreude.de bestellen können.

drei Glasflkaraffen mit frischen Getränken
Motiv: ©Maksim Shebeko, fotolia.de

Unter anderem geben wir in diesem Newsletter – und weiterhin in loser Folge – mit einem Fallbeispiel einen anschaulichen Einblick in unsere Arbeit. In unserem neuesten Angebot, dem Seminar »Laut-Los«, steht Lärmvermeidung im Mittelpunkt. Die Fortbildung zum Gesundheitscoach bieten wir jetzt auch als offenes Angebot an. Im Stimmtipp verraten wir Ihnen, wie Sie durch richtiges Üben nach einem Seminar das Gelernte sicher im Alltag anwenden. Den Newsletter beschließen wie immer unsere Veranstaltungshinweise.

Viel Spaß beim Lesen und achten Sie gut auf Ihre Stimme!

Ihr Thomas Niemann

und das Team von sprechfreude.de

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Laut-Los – Mehr akustischer Komfort

Das neueste Angebot von sprechfreude.de, das Seminar »Laut-Los«, steht ganz im Zeichen der Lärmvermeidung. Gezielte, individuelle Übungen in einer kleinen Lerngruppe helfen in der Kommunikation mit dem Kunden, die stimmliche Lautstärke situationsgerecht einzustellen. Damit wird auch Stimmbelastungen vorgebeugt.

Zum Seminar gehört, neben Stimmtipps, auch ein Arbeitsplatzcoaching für jeden Teilnehmenden. Es unterstützt den Transfer des Gelernten in die tägliche Praxis. Softwaregestützte Schallpegelmessungen im Training und beim Coaching unterstützen den Lernerfolg durch ein objektives, visuelles Biofeedback.

Das komprimierte eintägige Seminar wird in einer Lerngruppe mit höchstens sechs Teilnehmenden angeboten.

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Weiterbildung zum Gesundheitscoach

Jetzt auch als offenes Angebot
Regelmäßiges Gesundheitscoaching am Arbeitsplatz stärkt Gesundheit und Belastbarkeit der Mitarbeiter-/innen. Wegen zahlreicher Nachfragen bieten wir die Weiterbildung zum Gesundheitscoach künftig auch als offenes Angebot in kleinen Gruppen an. Die bisher nur in großen Unternehmen durchgeführte Weiterbildung ist damit für einzelne Mitarbeiter/-innen zugänglich. Im gemeinsamen Training von sprechfreude.de und Effektive Kundenbetreuung werden die gleichen Inhalte vermittelt wie im Firmenseminar »Weiterbildung zum Gesundheitscoach im Kundenservice«.
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sprechfreude.de – Best Practice

Einzelcoaching für Führungskräfte und Mitarbeiter/-innen mit Beratungsaufgaben
An dieser Stelle stellen wir Ihnen zukünftig in loser Folge Fallbeispiele vor. Sie können uns sozusagen bei unserer Arbeit ein wenig über die Schulter zu schauen. Wir möchten Sie damit ermuntern, eigene Erfahrungen mit unserem Angebot zu machen. Zum Auftakt stellen wir Ihnen ein individuelles Training für Menschen vor, die Tag für Tag in ihrer (beratenden) Tätigkeit stimmlich besonders gefordert sind.

Belastungen benennen. Markus M. ist Sachverständiger und Berater in einem großen Unternehmen. Beim ersten Treffen mit der sprechfreude-Trainerin Ulrike Weber beschreibt Herr M., welche Stimmbelastungen er empfindet: In Gesprächen bleibt ihm manchmal die Luft weg. Er spürt dann einen starken, beeinträchtigenden Druck im Hals. Außerdem hat Herr M. privat und beruflich schon die Rückmeldung bekommen, dass er sehr schnell und gelegentlich auch undeutlich spricht. Herr M. formuliert, dass er vor allem unbelastet sprechen können möchte.

Situationen analysieren, Eigenwahrnehmung schulen. Herr M. und Frau Weber bestimmen zunächst typische Situationen, in denen die beschriebenen Einschränkungen auftreten: Kurzvortrag vor größerem Publikum, ein sogenanntes 5-Minuten-Gespräch »zwischen Tür und Angel« sowie ein Gespräch am Autotelefon. Diese Situationen kommen im Alltag von Herrn M. regelmäßig vor. Unterstützt von der Trainerin, beschreibt Herr M. diese Situationen und stellt sie dar. Die Szenen werden mit einer Videokamera aufgezeichnet.
Ein erster, entscheidender Schritt auf dem Weg zu mehr stimmlichem Ausdruck und Kontaktqualität ist die Verbesserung der Eigenwahrnehmung. Gemeinsam werten Herr M. und die Trainerin Frau Weber deshalb die Aufzeichnungen aus. Herr M. beobachtet sich kritisch und macht gleich mehrere markante Beobachtungen: eine schiefe, angestrengte Kopfhaltung beim Vortrag, allgemein geräuschvolle Atmung und zu schnelles Sprechtempo. Er findet seine Sprechweise monoton und zu undeutlich. Besonders am Autotelefon ist er schlecht zu verstehen. Die Nebengeräusche der Freisprechanlage sind ihm als verstärkende Störquelle bewusst.

Ziele bestimmen. Aufgrund seiner Beobachtungen und der anschließenden Analyse sowie unterstützt durch den Fachinput der sprechfreude-Trainerin formuliert Herr M. schrittweise, welche Ziele er durch das Training erreichen will: geringeres Sprechtempo, atemrhythmisch angepasstes Sprechen statt Schnappatmung, Druckentlastung für Nacken- und Kehlkopfmuskulatur und Headset-Einsatz beim Telefonieren im Auto, ferner lebendige Betonung, ohne Füllwörter auskommen und klarere Orientierung auf die Gesprächspartner.

Übungsphase. Mit vielen unterschiedlichen, immer an seinem beruflichen Alltag orientierten Übungen kommt Herr M. bei den nächsten Terminen seinen Zielen Stück für Stück näher. Da er beim Üben parallel auch seine Eigenwahrnehmung weiter verbessert, steuert Herr M. sein Training zunehmend in großen Teilen selbstständig: Er registriert Verbesserungen, aber auch Punkte, an denen noch mehr Übung notwendig ist.

Alltagstransfer. Für die Zeit zwischen den Terminen verabreden Herr M. und seine Trainerin Frau Weber kleine Übungen und Beobachtungsaufgaben. So werden die Trainingsinhalte nachhaltig gefestigt und in den beruflichen Alltag überführt. Nach kurzer Zeit hat Herr M. die Eigenwahrnehmung seine Stimme und seines Sprechens so verbessert, dass er Störungen in der beruflichen Kommunikation direkt wahrnimmt und mithilfe der erlernten Techniken und Tipps gelassen gegensteuern kann.

Nachhaltigkeit. Nach insgesamt sechs Terminen innerhalb von drei Monaten verabschiedet sich Herr M. zufrieden aus dem Training. Er vereinbart mit Frau Weber eine Auffrischung in etwa einem Jahr. Zum Konzept von sprechfreude.de gehört das Angebot, bei Bedarf auch zwischenzeitlich kurzfristig als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen.

Haben wir Sie motiviert? Dann buchen Sie ein individuelles Stimm- und Sprechtraining bei sprechfreude.de.

» Mehr Details und persönliche Beratung

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Stimmtipp – Vom richtigen Üben

In Seminaren fragen Teilnehmende vor allem gegen Ende häufig, wie sie nach einem Training am Arbeitsplatz oder auch in der Freizeit richtig weiterüben können. Eine berechtigte Frage. Schließlich soll nach den positiven Erfahrungen in unseren Stimmtrainings frisch Erlerntes im Alltag angewendet werden.

Thomas Niemann vor einem Flipchart zum Thema
Authentizität – Ökonomie – Wirkung

Übung macht den Meister – aber üben Sie richtig! Dazu unsere heutigen Tipps.

  • Aufwand und Tempo der Übungen bestimmen Sie. Das Wohlgefühl, das Sie in einer Übung erlebt haben, oder die Wirkung, die Sie durch geändertes Sprechverhalten erzielt haben: Wenn Sie diese erneut spüren wollen, haben Sie die bestmögliche Motivation.
  • Mit den positiven Erfahrungen aus dem Training sind Sie bereits auf dem Weg zur Veränderung. Sie haben begonnen, sich von alten Gewohnheiten zu lösen. Sie können nun beginnen, Sicherheit und Routine bei der Wahrnehmung und Anwendung neuer Sprech-/Handlungsweisen zu gewinnen.
  • Binden Sie Ihre Übungen in Ihren (Sprech-)Alltag ein. Üben Sie nicht mechanisch, sondern berücksichtigen Sie immer die kommunikative Situation.
  • In der Übung aus unserem letzten Stimmtipp (Februar 2011) luden wir Sie zum Experimentieren ein, um einen ökonomischen, schonenden Stimmeinsatz zu erreichen. Probieren Sie dies (noch) einmal.
  • Wenn Sie die Entlastung Ihrer Stimme spüren können, werden Sie motiviert sein, diese oder ähnliche Übungen regelmäßig zu wiederholen. Sie werden vielleicht einige Wiederholungen benötigen, bis Sie eine Wirkung wahrnehmen. Seien Sie geduldig mit sich!
  • Nehmen Sie auch Rahmenbedingungen aufmerksam wahr. Gibt es vielleicht zu viel Umgebungslärm oder sind Sie gerade innerlich angespannt? Diese Faktoren können Sie durch Stimmübungen allein nicht beeinflussen. Je wohler Sie sich allerdings mit den äußeren Bedingungen fühlen, desto schneller und sicherer wird Ihr Körper eingeübte neue Haltungen und Techniken wieder abrufen.

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Veranstaltungshinweise

Unsere nächsten Veranstaltungen
 

  • Weiterbildung zum Gesundheitscoach  [Info]
    Offenes Trainingsangebot von sprechfreude.de und Effektive Kundenbetreuung 
    Wann?   
    27. Sep. 2011, 10.00 Uhr bis 29. Sep. 2011, 18.00 Uhr (Teil 1)
    02. Nov. 2011, 10.00 Uhr bis 04. Nov. 2011, 18.00 Uhr (Teil 2)
    Wo? Köln und Eschweiler; Einzelheiten werden rechtzeitig bekannt gegeben

Anmeldung

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Danke für Ihr Interesse!
Wir hoffen, Sie möchten weiterhin von uns hören: Neues, Interessantes und Alltagspraktisches sowie Termine rund um Stimme, Sprechen und Kommunikation.

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